Prügelstrafen gehörten im Schulleben zu den erzieherischen Methoden der damaligen Zeit dazu. Sie konnten sogar auf dem Schulaufsichtswege angeordnet werden. So musste die junge Lehrerin Gertrud Schmöle z.B. am 13. Februar 1922 den 13-jährigen Schüler Michael W. auf Bitten des Polizeiinspektors mit der Prügelstrafe belegen, da er in einem Kolonialwarengeschäft ein Stück Seife und 30 Zigaretten gestohlen hattell. Die gleiche Strafe erhielt er, da er am 22. Juni morgens nicht in die Schule kam und Gertrud Schmöle ihn um 9:45 Uhr durch zwei Jungen abholen lassen musste, oder bei Ungehorsam gegen sie. Dennoch beurteilte sie: Der Schüler lässt sich leichter durch gute Worte und Milde leiten, bei schroffem Behandeln, wie es häufiger in der Hilfsschule geschah, und bei körperlichen Strafen gerät er in Wutausbrüche und Widersetzlichkeiten12. Mit diesem Schüler hatte die Lehrerin das ganze Schuljahr lang Probleme, sie versuchte auf allen erzieherischen Wegen ihn zu besänftigen, riet der Mutter, mit ihm einen Arzt aufzusuchen, hielt ihn vom Rauchen ab und riet letztlich, von einer Fürsorgeerziehung abzusehen und schlug als Erziehungsmaßnahme einen Ortswechsel zur älteren, in Linzenich verheirateten Schwester vor, da er dort in stillen Dorfverhältnissen unter schärferer Aufsicht13 war. Der neunjährige Fritz St. erhielt im Juni 1923 in der Schule Prügel, weil Gertrud Schmöle ihn am Abend zuvor rauchend auf dem Bürgersteig des Wirtshauses Meyer am Viehplätzchen vorgefunden hatte.
Im Vergleich zu ihren Kollegen Josef Kelz14, der nach dem Ausscheiden von Hugo Schmöle die Schulleitung übernahm, und Josef Blaumeister15, Schulleiter von 1934 bis 1945, fielen ihre Beurteilungen der Schüler/innen immer milder, nachsichtiger und verständnisvoller aus. Weitere Fallbeispiele sollen dies verdeutlichen:
Gleich vier Kinder16 der Familie D., die alle aus der zweiten Ehe des Vaters stammten. besuchten die Hilfsschule. Der Vater war als ehemaliger Alkoholiker für einige Jahre arbeitslos, dann betätigte der gelernte Dachdecker sich als Hausierer und war daher die meiste Zeit nicht zu Hause anwesend. Insgesamt war er dreimal verheiratet und hatte zehn Kinder. Es herrschte große Armut im Hause, das sich im Euskirchener Rosental befand. Die Kinder kamen nur dürftig gekleidet zur Schule17, es mangelte an Sauberkeit, Kopfläuse waren keine Seltenheit. Das Jahr 1927, als die Mutter krank wurde, war für die Kinder besonders schlimm. Gertrud Schmöle sah sich gezwungen einzugreifen. Nach einem Besuch im Hause D. Anfang Februar wurden Hausarzt und Fürsorgeamt benachrichtigt sowie ein Bericht ans Wohlfahrtsamt geschickt mit der Empfehlung zu einer einstweiligen anderen Unterbringung, bis die Mutter wieder gesund sei. Dies schien jedoch so schnell nicht möglich zu sein. Der zum Schulschwänzen und Bummeln neigende Peter kam am 18. März nach der Schule nicht zu Hause an. Weinend suchte Frau D. am nächsten Morgen Gertrud Schmöle in der Schule auf. Es stellte sich heraus, dass er am Vortag nach der Schule herumgebummelt hatte. Nachmittags sah man ihn weinend an der Cuchenheimer Straße. In der Nacht war er über das geschlossene Schultor geklettert, vom Schuldiener um ¼ 5 auf der Schultreppe frierend, weinend und durchnässt gefunden worden18. Die besorgte Mutter konnte ihn mit nach Hause nehmen, doch die sonst eher nachgiebige Gertrud Schmöle zog Konsequenzen. Ihr Maß schien voll zu sein. Diese Erscheinung wie die vorausgehenden deuten untrüglich auf schwer psychopath. Konstitution, Wandertrieb, Vagabundieren hin. Ein Antrag auf Unterbringung in einem Psychopathenheim liegt vor. Diese Erscheinungen bringen Begleitzustände mit, die den Schulbetrieb für die übrigen Kinder wie für mich unzuläßig machen: Schmutzig, stinkt, ohne Schulsachen, Zuspätkommen, interessenlos19;" vermerkte sie in der Schülerakte. Um Eltern und Schule weitere Sorgen und Ärger zu ersparen, wurde der zehnjährige Peter D. vom Unterricht beurlaubt, bis die Frage einer anderen Unterbringung geklärt war. Während der Pfingstferien im Juni wurde Peter von der Armenverwaltung ins Euskirchener Kinderheim/Waisenhaus gebracht. Nach den Ferien kam er wieder für ein paar Tage zur Schule. Doch als Gertrud Schmöle ihm am 21. Juni morgens erlaubte, während des Unterrichts die Toilette aufzusuchen, nutzte er die Gelegenheit, um heimzulaufen. Seine ältere Schwester brachte ihn am Mittag wieder ins Waisenhaus zurück Am nächsten Morgen wollten die Schwestern im Waisenhaus ihn nicht zur Schule gehen lassen, da sie befürchteten, dass er erneut „ausreißen" werde. Peter schaffte es, sich durch das Tor des Heims zu stehlen, von der Polizei aufgegriffen, wurde er wieder zurückgebracht. Endlich am 26. Juli wurde das Kind von hier durch Wohlfahrtsamt und Fürsorge nach Bonn in die Kinderheilanstalt gebracht20, wies Gertrud Schmöle in seiner Schülerakte aus. Nach dreimonatiger Beobachtung dort wurde er dem von Franziskanern geführten St.-Josefs-Heim für behinderte Jungen und Männer in Burgwaldniel überwiesen. Inwieweit die Erkrankung und der Tod der Mutter am 7. August das Fehlverhalten des Jungen beeinflussten, geht aus der Schülerakte nicht hervor. Elternhaus und Schule sahen sich außer Stande, den Jungen weiter zu erziehen.
Nach dem Tod der Mutter gab der Vater auch die jüngeren Kinder ins Städtische Waisenhaus. Dieser Aufenthalt tat den Kindern sehr gut, zumal was die Erziehung im Punkte Reinlichkeit angeht21. Im Oktober 1929 holte der Vater sie wieder nach Hause, da er erneut geheiratet hatte. Schon nach kurzer Zeit fing die alte Unsauberkeit wieder an (Schmutz, Ungeziefer)22. Peters jüngere Schwester Gertrud war mit neun Jahren noch nicht stubenrein, beschmutzt(e) die Klasse und sich selbst. Sie bereitete der Schule erzieherisch nur geringe Schwierigkeit und wurde als umgänglich beschrieben. Dennoch empfahl Lehrer Blaumeister wegen geistigem Tiefstand nach der Schulentlassung 1935 in einem Bericht an das Jugendamt eine Heimunterbringung23. Die Schwester Maria D. war im Allgemeinen leicht zu erziehen. Nur im März 1930 biss sie ihre Lehrerin in die Hand. Nachdem dann Gertrud Schmöle energisch vorging und ein Gespräch mit den Eltern suchte, besserte sich die Schülerin. Im Abschlussbericht von 1933 sprach Gertrud Schmöle ihr eine gute Eignung zur Führung eines Haushalts zu24. Maria arbeitete als Hausgehilfin bis zu ihrer Heirat im Jahr 1941.
Dem jüngsten Bruder Hubert D. schrieb Gertrud Schmöle 1933 ähnliche Eigenschaften zu wie seinem älteren Bruder Peter. Sehr triebhaft (Vagabund). Er ist unsauber, unordentlich und faul25. Ab 1932 war er mit einigen seiner Geschwister im Waisenhaus untergebracht, von dort riss er zusammen mit zwei anderen Kindern am 20. Oktober 1933 nach Köln aus, wurde dort nach dem Aufgreifen in das Sülzer Waisenhaus gebracht und musste am nächsten Tag von den Schwestern aus Euskirchen wieder abgeholt werden. Im Januar 1934 wurde bekannt, dass Hubert sich an 10 Diebstählen von Zigaretten, Schokolade und anderen Kleinigkeiten aus Euskirchener Geschäften beteiligt hatte. Noch immer zeigte Gertrud Schmöle Nachsichtigkeit, sie glaubte, dass die anderen Kinder ihn angestiftet hätten. Zunächst gab ihr in der Folgezeit das ruhigere und willigere Verhalten des Kindes Recht. Bis Ostern 1935 hofften seine Lehrer, dass er seine krankhaften Neigungen meistern würde, doch danach führte sein Jähzorn wieder zu heftigen Prügeleien mit den Mitschülern. Gleichzeitig machte sich seine Vagabundennatur wieder bemerkbar: Mit dem Fahrrad riss er am 28. Mai aus dem Waisenhaus aus und kam bis Schleiden, am 14. Juni riss er zusammen mit seinem kleinen Bruder aus und gelangte bis Koblenz, wo die beiden Jungen zwei Tage später gefasst und ins Euskirchener Waisenhaus zurückgebracht wurden. In den Sommerferien 1935 sahen der Lehrer Blaumeister und die Lehrerin Schmöle keinen anderen Weg mehr, als ihn einer Erziehungsanstalt zu empfehlen, da sich sein ganzes Verhalten so unheilvoll auf die übrigen Schüler aus(wirkt), dass der Erfolg jeglicher Erziehungsarbeit in Frage gestellt wird26.
Die Einweisung eines Schülers in eine Fürsorgeerziehungs- oder in eine geschlossene Heil- und Pflegeanstalt war eher die Ausnahme, denn sie bedeuteten nicht nur das erzieherische Versagen der Eltern, sondern der noch jungen Hilfsschule, In den 140 erhaltenen Schülerakten konnten 14 solche Fälle nachgewiesen werden. Während der NS-Zeit bestand für diese Jugendlichen die Gefahr, der Maschinerie des Euthanasieprogramms zum Opfer zu fallen. In einem Fall wurde ein 18-jähriger ehemaliger Schüler der Städtischen Hilfsschule Opfer der Euthanasie; er kam am 3. März 1942 in der Provinzial Heil- und Pflegeanstalt Johannistal in Süchteln ums Leben27. Dieser Schüler, Josef Schneider, geboren am 26. Juni 1924 in Röhl bei Bitburg und seit 1931 im Euskirchener Waisenhaus, war das außereheliche Kind der Susanna Schneider und eines farbigen Besatzungssoldaten. Josef Schneider zählte zu den 500 bis 600 sogenannten „Rheinlandbastarden". Während seiner Jahre in der Euskirchener Hilfsschule hatte sich der Junge an die Diskriminierung wegen seiner Hautfarbe offensichtlich gewöhnt, die Spitznamen Jumbo oder Neger nahm er mit zunehmendem Alter gelassen hin. In den Pausen führte er sich auf wie ein Affe oder Clown, auf dem Spielhofe wälzte (er) sich unter den tollsten Verrenkungen über die Erde, Bäume und Turnreck, warf dicke Steine in die Luft und ließ sie auf seinem Kopf fallen28. In den ersten Schuljahren wurde Josef Schneider von Gertrud Schmöle unterrichtet, sie erwähnte an keiner Stelle eine „Fremdrassigkeit", fand sein Verhalten zunächst lebendig, temperamentvoll, manchmal vorlaut; schelmisch, 1934 zeigte sie dann Sorge, dass er damit erzieherische Schwierigkeiten bereiten könne, zumal er manchen zur Nachahmung reizt. Dennoch war er für seine Lehrerin absolut nicht böswillig. Als 1936 Schulleiter Josef Blaumeister den Schüler übernahm, führte dieser das Verhalten Josef Schneiders allein auf seine Fremdrassigkeit und seine bedauernswerte, durch sein Aussehen bedingte Stellung zurück29.
Weitere Schüler fielen während der NS-Zeit unter die kritische Beobachtung des Erbgesundheitsgerichtes, da sie der Norm des „rassisch erbgesunden" Deutschen nicht entsprachen und somit nach dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchs", das seit dem 1. Januar 1934 in Kraft war, eine Zwangssterilisierung angeordnet werden konnte. Die Diagnose lautete pauschal „angeborener Schwachsinn". Die Akten der „Schulentlässlinge" enthalten die Stellungnahmen der Lehrer und der Lehrerin Gertrud Schmöle auf die Anfragen des Erbgesundheitsgerichts. Ein Vergleich mit der Erbgesundheitskartei des Kreises Euskirchen30 ergab, dass 32 Schüler unter dem Verdacht des „angeborenen Schwachsinns" standen und die Zwangssterilisierung bei 16 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren durchgeführt wurde.
Gertrud Schmöle stellte während der NS-Zeit höchste Anforderungen an ihre eigene Nervenkraft und Geduld, um jedes erzieherische Mittel auszuschöpfen und damit eine Fürsorgeerziehung vielleicht zu verhindern.
Im Falle des 13-jährigen Matthias R. war für sie eine Unterbringung in einer Heil- und Pflegeanstalt offensichtlich keine Option. Der Junge war 1932 in die Hilfsschule eingewiesen worden, für die Normalschule hatte er sich bereits nach einem Jahr als geistig derart tiefstehend und (für die Normalschule) gänzlich unbrauchbar erwiesen. Seine verkrampfte, scheue und nervöse Art erforderte eine heilpädagogische Behandlung. Sechs Jahre lang besuchte er nun die Hilfsschule, in der er nur sehr minimale Leistungen erreicht. Das Auffassungsvermögen reagiert sehr schwerfällig. Infolge der nervösen, erethischen Veranlagung ist die Konzentration unbeständig. Dazu mangelt es bei ihm an Interesse und Arbeitslust. Von Seiten der Eltern erwartete die Schule vergebens die geringste Unterstützung. Infolge der labilen Veranlagung hat die erzieherische Einwirkung auf die Willensrichtung wenig Erfolg. Der Junge fällt durch sein unruhiges, lautes Gebaren unangenehm auf, ist leicht erregt, empfindlich, im Umgang mit den Schulkameraden häufig sehr unverträglich. Für die Schule bedeutet er Ballast, und das folgende Jahr bis zu seiner gesetzlichen Entlassung Ostern 1940 ist für ihn völlig zwecklos. Es erschwert nur die Arbeit des Hilfsschullehrers und wirkt sich zum allgemeinen Schaden der Mitschüler aus. Er gehört unbedingt zu den bildungsunfähigen Typen, für die auf Grund der „Allg. Anordnung über die Hilfsschulen in Preußen vom 27. April 1938" die Ausschulung Anwendung findet31. Mit dieser Bitte wandte sich Gertrud Schmöle am 26. Februar 1939 an die städtische Schulverwaltung und erreichte die vorzeitige Entlassung des Matthias R. zu Ostern 1939. Dies war für die Städtische Hilfsschule der seltene Fall einer vorzeitigen Entlassung in die Obhut der Eltern. Im Juni 1941 verlangte das Städtische Jugendamt einen Bericht von Gertrud Schmöle, in dem sie die Ausschulung nach 6 Jahren vergeblichen Bemühens wegen Mangel an geistiger Bildungsfähigkeit begründen musste. Die private Betreuung in der Familie hielt Gertrud Schmöle offensichtlich für die beste Lösung. Ein im Verhalten und in seiner Beurteilung ähnlicher Schüler, Heinrich B., wurde 1934 auf Anraten der Lehrer und Wunsch der Eltern in der Anstaltsschule des St. Josefsheims in Waldniel untergebracht. Er wurde am 13. November 1937 zwangssterilisiert. Ein anderer Schüler, Paul H., absolvierte 1938 noch ein freiwilliges 9. Schuljahr und erreichte die Unterrichtsziele dennoch nicht32. Dank des Einsatzes des Vaters, für den eine Heimunterbringung niemals in Frage gekommen wäre, konnte das schlimmste Schicksal verhindert werden, die Zwangssterilisierung im Jahr 1941 blieb auch diesem Jugendlichen nicht erspart.
Sowohl bei Paul H. wie auch bei Matthias R. ist erkennbar, dass kein forciertes Interesse vorlag, die Schüler in Heil- und Pflegeanstalten zu überweisen.
Die Jahre von 1941 bis 1944, als die Hilfsschule mit ihren ca. 60 Schülern im Schwesternhaus der Dominikanerinnen an der Kölner Straße untergebracht war, beschrieb Gertrud Schmöle als eine pädagogisch sehr gute Zeit, da man getrennt von „Normalschülern" intensiv arbeiten konnte. Die gute Zeit endete im Oktober 1944, als Bomben das Gebäude völlig zerstörten und den Unterrichtsbetrieb nicht mehr möglich machten.
Als im Herbst 1945 der Schulbetrieb zunächst in den Volksschulen wieder aufgenommen wurde, wurde Gertrud Schmöle sofort als von der NSDAP nicht belastete Lehrerin33 wieder in der Volksschule, die in der Taubstummenanstalt untergebracht war, eingesetzt34. Ab dieser Zeit sammelte und sicherte sie noch vorhandene Unterlagen, Quellen und Materialien der alten Hilfsschule. Bis April 1946 blieb die Hilfsschule geschlossen, während alle anderen Schulen in Euskirchen längst wieder regelmäßigen Unterricht hatten. Dann nahm die Lehrerin Gertrud Schmöle das Heft wieder in die Hand. Sie sammelte Schüler, Unterrichtsmaterial, Fördermittel und bat um Unterrichtsräume. Für 30 Schüler begann dann der Förderunterrichtet wieder in den Klassenräumen der Nordschule. Gertrud Schmöle unterrichtete „ihre Kinder" in zwei Klassenstufen ganz allein. Erst 1947 kam mit Margarethe Jacobs eine zweite Lehrerin, die für die nun schon 55 Jungen und Mädchen da war. Eine dritte Klasse entstand 1949, da die Schülerzahl jetzt auf 84 angewachsen war.35
Der frühere Schulleiter Josef Blaumeister, der aktives NSDAP-Mitglied gewesen war, erhielt 1948 einen „Persilschein" und wurde dann zunächst an der Westschule wieder eingestellt und ein Jahr später zur Volksschule nach Billig versetzt. Bescheiden bot Gertrud Schmöle, die eng mit Familie Blaumeister befreundet war, Josef Blaumeister die Leitung der Schule an. Doch er lehnte ab, da er die Verdienste und den Mut seiner Kollegin in der Nachkriegszeit erkannte und unterstützen wollte.36 Im Jahr 1951 kehrte er als dritte Lehrkraft an die Hilfsschule Euskirchen zurück. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 1956 gab er noch Vertretungsunterricht mit bis zu 18 Unterrichtsstunden pro Woche, erst 1970 schied Josef Blaumeister endgültig aus dem Schuldienst aus.37 Als Nachfolger kam 1956 Josef Ost aus Zülpich-Hoven ins Kollegium.
Der Unterricht in der Nachkriegszeit glich einem Provisorium. Die Lern- und Lehrmaterialien mussten völlig neu angeschafft werden, nach dem Bombentreffer auf die im Schwesternhaus der Dominikanerinnen untergebrachte Hilfsschule war nichts mehr übriggeblieben. Die städtische Schulverwaltung richtete einen Kriegsschäden-Ersatzfond ein, aus dem sukzessive Lehrbücher, Lesekästen, Materialien für Zeichnen und Werken, Rechenmaschinen, Karten, Bücher für die Lehrerbibliothek u.ä. wieder angeschafft werden konnte. Bis Ostern 1957 konnten Mittel aus diesem Fond in Anspruch genommen werden. Für Gertrud Schmöle waren Vernetzung, Fort- und Weiterbildung immer besonders wichtig gewesen. Sie gaben ihr und ihrem Kollegium die Möglichkeit, die eigenen Schulverhältnisse mit anderen Hilfsschulen im Rheinland zu vergleichen. Bei den Euskirchener Schulleitertagungen fehlte sie selten, die Vernetzung und Zusammenarbeit mit allen anderen Schulen war wichtig. Wie sie „ihre Kinder" integrieren konnte, lag ihr am Herzen. So war die Beteiligung an gemeinsamen Sport- und Schwimmfesten oder in einem gemeinsamen Schulchor eine Selbstverständlichkeit zur Integration.
Gertrud Schmöle war Mitglied des Verbandes deutscher Hilfsschulen38, Köln, an deren Tagungen im Rheinland sie regelmäßig teilnahm und im Kollegium die Tagungs- und Diskussionsbeiträge dann folgend beriet. Auch gab sie ihrer Kollegin oder ihrem Kollegen die Möglichkeit, sie bei diesen Tagungen zu vertreten. So waren alle Sonderschulpädagogen in Euskirchen immer auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Grundlagen, der aktuellen Änderungen und Veränderungen im Berufsbild. Zu Beginn der 1950er Jahre war die Diskussion um die Stellung und den Wert der Sonderschulen lebhaft. Sollten sie Teil der Normalschulen sein oder eigene, selbständige Schule mit eigenem Schulgebäude und eigener Leitung? In Köln-Ehrenfeld (1951), Bonn-Beuel (1952) und Wermelskirchen (1954) waren neue Schulgebäude entstanden, die bei Tagungen des Verbandes deutscher Hilfsschulen besichtigt wurden. Gertrud Schmöle berichtete in Euskirchen über die Vorstellung der neuen Hilfsschule in Beuel: Beschreibung und Plan muteten uns wie ein Märchen an!39 Doch stießen die neuen, eigenständigen Gebäude auch auf die Kritik der Ausgrenzung. Für Schmöle fehlte diesen Kritikern die Erfahrung der anderen Möglichkeit, die sie persönlich in den Jahren 1941 bis 1944 ja gemacht hatte. Die Kritik erzwang eine Positionierung der Sonderpädagogen, die ab 1952 als Ergebnis eindeutig den Weg zur Eigenständigkeit vorgab: Unsere Kinder sind Sonderschüler, - wir sind Sonderlehrer; haben unsere besondere Methode. Es bedarf keiner weiteren erklärenden Erörterung, um die Notwendigkeit der Selbständigkeit zu erkennen lautete das Plädoyer, mit dem sich die Euskirchener Sonderschullehrer für die Dringlichkeit und Berechtigung der Forderungen einsetzen wollten. Die Gründung einer Elternvertretung am 30. Januar 1952 war ein weiterer Schritt, mehr Durchsetzungsvermögen für die Forderungen zu erhalten.
Margarethe Jacobs nahm im April 1954 an einer Fahrt des Verbandes zur neuen Hilfsschule in Wermelskirchen teil. Sie schwärmte im Euskirchener Kollegium: Die Besichtigung (...) erweckte in uns den Eindruck, der Erbauer, die Stadt Wermelskirchen, habe sich nach dem Grundsatz gerichtet: „Für die Ärmsten ist das Beste gut genug. " Alles war zweckmäßig und schön dazu. Nichts fehlte. (...) und alles so gepflegt. Der Schulleiter erzählte, wie erzieherisch das schöne Heim sich auf die Kinder ausgewirkt habe, auf ihre Kleidung, ihre Haltung, ihren Schulbesuch. Wie stolz und glücklich sie sich fühlten, wie bedacht auf die Pflege des ganzen Hauses. Wir alle waren beglückt, zu erleben, daß es doch noch Menschen gibt, die unsere Arbeit am Hilfsschulkinde verstehen und unterstützen. Erleben wir doch meist das Gegenteil. und auch eine leise Traurigkeit beschlich uns bei dem Gedanken, unter welch schwierigen Umständen wir uns ein Leben lang abmühten. 40
Die schulische Realität für Sonderschüler und Lehrer/innen in Euskirchen war eine andere.
Vom Neubeginn der Hilfsschule bis zu ihrer Pensionierung 1960 kämpfte Gertrud Schmöle um die Existenz, die Anerkennung und die Akzeptanz des Förderunterrichts. Am 3. Oktober 1949 bat sie beim Schulträger, der Stadt Euskirchen, um die endgültige Übertragung der Schulleitung an sie. Bislang war sie vom Kreisschulamt nur vorübergehend mit der Wahrung der Dienstangelegenheiten des Schulleiters beauftragt worden. Gerne hätte sie nach nun fast 30 Jahren Tätigkeit an der Hilfsschule auch offiziell die Schulleitung übernommen. Doch sie blieb ihr bis zum 4. September 1959, einem Jahr vor ihrer Pensionierung, versagt.41
Die Eigenständigkeit der Schule hatte sie in den Jahren 1941 bis 1944 erlebt. Diese Jahre bezeichnete sie als pädagogisch besonders sinnvoll, denn die Erziehung konnte weit individueller und produktiver ausgerichtet werden. Die Gemeinsamkeit mit den Normalschülern erzeuge bei den Schwächeren Hemmungen und Minderwertigkeit, so argumentierte Gertrud Schmöle im Januar 1953 in einem Brief an den Bürgermeister. Den Gaststatus in der Nordschule hatten sie sowie das gesamte Lehrerkollegium der Hilfsschule als Notstand, der durch die Folge des Krieges bedingt war, hingenommen. Sie wollten diesen Notstand nicht länger dulden. Es fehlte an Klassenräumen: In der Nordschule standen nur drei Räume zur Verfügung, so dass eine Klasse ständig nachmittags unterrichtet werden musste. Der Werkraum fehlte, doch war gerade dieser Raum für die Vorbereitung zum praktischen Leben wichtig. Die dringende Notlage anmahnend, bat Gertrud Schmöle den Bürgermeister sehr vorsichtig um eine eventuelle(n) Überlegung eines Schulbaus für die Hilfsschule42. Die Stadtverwaltung reagierte mit dem Aktenvermerk: Kommt z.Zt. nicht in Erörterung, da durchaus möglich ist, daß die Hilfsschulen nicht mehr als eigene Schulart gefördert werden.43 Eine völlig falsche Einschätzung der schulischen Entwicklung. Die chaotischen Verhältnisse in der Nordschule versuchte man auf eine andere Art zu lösen: Die 206 evangelischen Schüler waren ebenfalls in vier Klassen behelfsmäßig im Schulgebäude der Nordschule untergebracht, sie wurden getrennt von den katholischen Schülern unterrichtet. Auf Drängen der evangelischen Gemeinde und der Elternpflegschaft der Nordschule entschloss der Rat der Stadt Euskirchen sich für den Neubau einer evangelischen Schule. Im Dezember 1957 konnte dann endlich der Unterricht in der neuen evangelischen Schule an der Kölner Straße beginnen, die dann 1958 den Namen „Paul-Gerhardt-Schule" erhielt. Die Hilfsschule zog zunächst ebenfalls in die neue Schule an der Kölner Straße ein. Die Leiterin der evangelischen Volksschule, Josefine Fienup, war eine Nachbarstochter von Gertrud Schmöle, sie wuchsen zusammen auf. Gemeinsam wollten die beiden eng befreundeten Frauen, deren Schulformen in der Euskirchener Schullandschaft als Exoten galten, ihre Schulen und Schüler bestärken.44
Doch endgültig war die Frage, wohin mit den Hilfsschülern, noch nicht geklärt. Gertrud Schmöle bezeichnete die Jahre von der Wiedereröffnung bis zu ihrer Pensionierung mit den Worten: „Wir zogen um wie die Zigeuner".45 In fast allen Euskirchener Schulen waren die Sonderschüler schon zu Gast gewesen.
Schmöles pädagogische Richtlinien in den 1950er Jahren waren, den Schülern Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein zu geben und sie so individuell zu fördern. Freie Unterrichtseinheiten hielt sie in der Sonderschule für unangebracht; lenken, regeln und Zielvorgaben setzen waren in ihren Augen geeignetere Fördermethoden. Ihr Prinzip lautete: Wo Not (= der gefährdete Mensch), da ein Gebot. Das Gebot ist die Verpflichtung unserer Hilfe!46 Sie verkörperte die vorbildliche Persönlichkeit der Sonderschullehrerin, die in besonderem Maße mit pädagogischer Liebe ausgestattet sein [muss], um das anvertraute Kind und seine Nöte zu erfassen.47
Am 1. April 1960 ging Gertrud Schmöle vorzeitig wegen einer Erkrankung in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin wurde Ruth Cichos. Die weitere Entwicklung der Sonderschule in Euskirchen, bei der letztlich allen ihren Ideen und Forderungen entsprochen wurde, erlebte Gertrud Schmöle aus dem Ruhestand.
Ihr Privatleben war wie das berufliche Leben geprägt durch die Sorge um den Mitmenschen. Oft kamen in Not geratene Eltern „ihrer Kinder" zu ihr und erhielten erbetene Unterstützung, psychologischer und materieller Art. Als ihr Patenkind 1946 zur ersten heiligen Kommunion ging, mangelte es noch an allem. Festliche Kleidung gab es nicht, als Sonderration wurden fünf Pfund „Freibankfleisch" aus dem Schlachthof zum Fest zugeteilt. Gertrud Schmöle opferte zum Kommunionfest ihr blaues Jackenkleid, damit es für das Patenkind zum Kommunionsanzug umgearbeitet werden konnte.
In ihrer Freizeit arbeitete Gertrud Schmöle aktiv in der katholischen Frauenbewegung berufstätiger Frauen „Lydia" mit, wo sie ihr Aufgabenfeld insbesondere im Rahmen der Veranstaltungen fand. Besonders engagierte sie sich im kulturellen Leben der Stadt. Sie verfügte über eine Koloratursopranstimme, hatte lange Jahre in Köln Gesangsstunden genommen und sang als Solistin in vielen Konzerten. Die Auftritte der Euskirchener Kirchenchöre bereicherte sie mit ihren solistischen Darbietungen. Entspannung fand Gertrud Schmöle in ihrer Familie und in ihrem großen Blumengarten, den sie mit viel Sorgfalt pflegte. Dabei kam ihr ihre große botanische Kenntnis sehr zugute. Die Pflanzen und die Pflege insbesondere neuer bisher unbekannter Blumen- und Pflanzensorten waren ihr geliebtes Hobby. 48
Zum ersten Mal hatte man innerhalb des Lehrerkollegiums der Hilfsschule im Dezember 1957 mit dem Umzug in die evangelische Volksschule über eine Namensgebung für die Sonderschule gesprochen. Die Ideen wurden bis 1963, als alle Euskirchener Schulen neu benannt wurden, erörtert. Am 18. Oktober 1963 erhielt die Sonderschule, die nun 140 Schüler zählte, den Namen ihres Begründers Hugo Schmöle.49 Ein eigenes Gebäude hatte sie zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht. Es war geplant, doch der Baubeginn verzögerte sich immer weiter.
In der Paul-Gerhardt-SchuIe war es nach wenigen Jahren schon zu eng geworden. Ostern 1962 siedelten die sechs Klassen der Sonderschule wieder um in die Nordschule. Dort standen den Schülern vier Klassenräume, ein Behelfsraum im Dachgeschoss und ein Werkraum im Keller zur Verfügung. Im Mai 1963 wurde die räumliche Situation noch verheerender. Die Schule war mittlerweile siebenklassig, fünf Klassen wurden in der Nordschule unterrichtet und die beiden anderen Klassen in der Schule am Keltenring. Schüler und Lehrer wechselten zwischen den Gebäuden hin und her. 1964 wurde die Situation durch wachsende Schülerzahlen noch unzumutbarer. Eine dritte Schule, die Martinschule, diente als weiteres Ausweichquartier.50 Erst 1970 war das Gebäude der Sonderschule Ecke Herrenbenden/Keltenring bezugsfertig. Es war von Anfang an zu klein, so dass am 1. August 1980 die Unter- von der Mittel- und Oberstufe getrennt wurde. Die „Kleinen" (Klasse 3 bis 6) blieben in der Schule in den Herrenbenden 41. Die „Großen" (Klassen 7 bis 10) wurden im alten Gymnasium an der Billiger Straße 2 unterrichtet.51 Diese erhielt den Namen Matthias-Hagen-Schule.
Dies alles erlebte Gertrud Schmöle noch mit. Aus ihrer Forderung nach einer eigenständigen Form für die Sonderschule waren jetzt sogar, den Schülerzahlen von 413 Schülerinnen und Schülern entsprechend, zwei eigenständige Schulen geworden.52
Zeitlebens wohnte Gertrud Schmöle im elterlichen Haus in der Kommerner Straße 122. Dort starb sie am 17. Mai 1994.
Literatur
Dr. Gabriele Rünger – Gertrud Schmöle – Die Hilfsschullehrerin und „ihre Kinder“ aus der Jahresschrift Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e.V. Jahrgang 33, 2019, Frauen. Auf dem Weg zur Gleichberechtigung
- StA EU, Meldekartei.
- StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 390. Personalakte.
- Stötzner, Heinrich Ernst: Schulen für schwachbefähigte Kinder, erster Entwurf zur Begründung derselben, Leipzig, Winter, 1864. (Nachdruck, Berlin-Charlottenburg, Marhold, 1963)
- http://sonderpaedagoge.de/geschichte (Stand 14.07.2016).
- Vgl. dazu Hänsel, Dagmar: Die Sonderschule – ein blinder Fleck in der Schulsystemforschung, Zeitschrift für Pädagogik 49. 2003, 4, S. 591 bis 609.
- Vgl. dazu: Fuchs, Arno: Schwachsinnige Kinder, ihre sittlich-religiöse, intellektuelle und wirtschaftliche Rettung. Versuch einer Hilfsschulpädagogik, Gütersloh 1922; Lesemann, Gustav: Lebendige Krücken – Geistesstüzen und Erziehungshilfen für Schwache am Geist, Dresden 1925.
- (*12.01.1864 in Thier, + 17.06.1941 in Euskirchen)
- Disse, Gottfried, Verwaltungsgericht der Stadt Euskirchen 1907 – 1928, Euskirchen 1928, S. 50, StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 253
- StA EU, Bestand ON, Nr. 1929, Nr. 1930 und Nr. 1931.
- So schrieben am 24.11.1928 die Inhaber des Einkaufshauses Tietz/Herz an Fräulein Schmöle mit der Bitte um eine Gefälligkeit- Denn der Hilfsschüler Friedrich M. aus der Hochstraße „belästigt uns seit Wochen durch Verüben von Ungezogenheit in unserem Geschäftslokale. Er hat schon mehrfach ausgestellte Ware beschädigt, so auch heute wieder in der Spielwaren-Abteilung. Wir haben den Jungen, der meist auch mit anderen gleichaltrigen Kameraden kommt. schon wiederholt zurechtgewiesen, jedoch ohne Erfolg. Die Frechheit dieses Bengels wird im Gegenteil von Tag zu Tag größer. Da wir nicht wissen. ob die Eltern ihren Knaben mit der gehörigen Strenge erziehen, wenden wir uns an Sie, und bitten dafür Sorge zu tragen. dass der Junge ganz gehörig zurechtgewiesen wird. Sollten wir den Jungen noch mal hier sehen, so werden wir ihm das Haus verbieten. Mit bestem Dank für Ihre Gefälligkeit." Wie Anm. 9, Schülerakte Nr- 75
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 46.
- Ebd.
- Ebd.
- (*02.101889 in Euskirchen, + 16.02.1934 in Euskirchen)
- (*1806.1897, + 04.10.1975 in Euskirchen)
- Peter (Schülerakte Nr. 71), Maria (Schülerakte Nr. 92), Gertrud (Schülerakte Nr. 106) und Hubert (Schülerakte Nr. 131), wie Anm- 9-
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 92.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 71.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 71.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 71.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 92.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 92.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 106,
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 92.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 131.
- Ab September wurde Hubert D. in der Erziehungsanstalt Oberbieber untergebracht, ab 1936 war er in der Heilerziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern bei Nassau- Die Zwangssterilisierung am Juni 1943 im Alter von 20 Jahren blieb ihm nicht erspart. (KrA EU, Euskirchen J, 1529.1.),
- Stadtarchiv Viersen, Sterberegister Süchteln Nr. 75/1942.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 132. Rünger, Gabriele•. Die Matthias-Hagen-Schule in Euskirchen-Kuchenheim. Schüler entdecken die Geschichte ihrer Schule. In: Jahrbuch Kreis Euskirchen, Euskirchen 2017, S. 47/48
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 132.
- KrA EU, Euskirchen 1529.1.
- Wie Anm. 9, Schülerakte Nr. 136.
- Wie Anm- 9. Schülerakte Nr. 124. Sowie Rünger, Gabriele, wie Anm- 28. S. 46.
- Sie hatte lediglich eine Zwangsmitgliedschaft im Nationalsozialistischen Lehrerbund seitdem 1. Mai 1933 und in der NS-Volkswohlfahrt, StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 390.
- Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie. Dr. Karl-Heinz Decker.
- StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 1149.
- Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie. Dr. Karl-Heinz Decker.
- StA EU. Bestand Euskirchen V, Nr. 1051d,
- Der Verband gründete sich 1898 als Verband deutscher Hilfsschulen. 1955 erfolgte die Umbenennung in Verband deutscher Sonderschulen, im Jahre 2008 in Verband Sonderpädagogik.
- StA EU, Bestand ON, Nr. 1643.
- Ebd.
- StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 390.
- StA EU, Bestand Euskirchen. ZAS Vieth
- Ebd.
- Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie, Dr. Karl-Heinz Decker.
- Ebd. und StA EU, Bestand ON, Nr. 1643.
- Ebd.
- Ebd.
- Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie, Dr. Karl-Heinz Decker.
- StA EU, Kölner Stadt-Anzeiger vom 18.10.1963.
- StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 1150und 1151.
- StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 162.
- StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 162.


