In ihrer Freizeit arbeitete Gertrud Schmöle aktiv in der katholischen Frauenbewegung berufstätiger Frauen „Lydia" mit, wo sie ihr Aufgabenfeld insbesondere im Rahmen der Veranstaltungen fand. Besonders engagierte sie sich im kulturellen Leben der Stadt. Sie verfügte über eine Koloratursopranstimme, hatte lange Jahre in Köln Gesangsstunden genommen und sang als Solistin in vielen Konzerten. Die Auftritte der Euskirchener Kirchenchöre bereicherte sie mit ihren solistischen Darbietungen. Entspannung fand Gertrud Schmöle in ihrer Familie und in ihrem großen Blumengarten, den sie mit viel Sorgfalt pflegte.
Zeitlebens wohnte Gertrud Schmöle im elterlichen Haus in der Kommerner Straße 122. Dort starb sie am 17. Mai 1994.
2 StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 390. Personalakte.
14 (*02.101889 in Euskirchen, + 16.02.1934 in Euskirchen)
15 (*1806.1897, + 04.10.1975 in Euskirchen)
33 Sie hatte lediglich eine Zwangsmitgliedschaft im Nationalsozialistischen Lehrerbund seitdem 1. Mai 1933 und in der NS-Volkswohlfahrt, StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 390.
34 Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie. Dr. Karl-Heinz Decker.
35 StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 1149.
36 Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie. Dr. Karl-Heinz Decker.
38 Der Verband gründete sich 1898 als Verband deutscher Hilfsschulen. 1955 erfolgte die Umbenennung in Verband deutscher Sonderschulen, im Jahre 2008 in Verband Sonderpädagogik.
41 StA EU, Bestand Euskirchen IV, Nr. 390.
44 Mit vielem Dank für die freundliche Ergänzung der Familie, Dr. Karl-Heinz Decker.
Literatur
Dr. Gabriele Rünger – Gertrud Schmöle – Die Hilfsschullehrerin und „ihre Kinder“
aus der Jahresschrift Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e.V. Jahrgang 33, 2019, Frauen. Auf dem Weg zur Gleichberechtigung


