Die Eltern von Maria Magdalene (11.11.1901 bis 14.02.1984) und Maria Auguste Emilie (28.12.1902 bis 30.06.1993) Hänel waren Ernst Gustav Hänel (17.02.1869 bis 29.12.1936) aus Bad Muskau/Berg an der Neiße und Elisabeth Habbig (14.02.1878 bis 13.01.1954) aus Odendorf. In der Familie Habbig waren alle dagegen, dass die Tochter einen „Ketzer” (Evangelischen) heiratete und so richtete Antonie Frings, die Ehefrau von Jacob Frings, Inhaber der Malzfabrik, den beiden die Hochzeit aus. Aus dieser Ehe gingen zwei weitere Töchter Elisabeth Gertrud (22.07.1911 bis 10.11.2004) und Berta Anna (04.02.1914 bis 09.08.1993) hervor, die alle katholisch getauft und erzogen wurden.
Maria Magdalene (11.11.1901 bis 14.02.1984) besuchte in Euskirchen die Ostschule und kam 1915 auf die Präparandie zur Vorbereitung auf den Lehrerberuf. Nach drei Jahren ging Magdalene Hänel nach Münstereifel zum Lehrerseminar. Als dieses nach einem Jahr geschlossen wurde, besuchte sie das Seminar in Saarburg. 1921 beendete sie die Ausbildung. Da keine Stellen vorhanden waren, ging sie als Bürokraft zur Stadt Euskirchen, zu Rentmeister Asselborn und später zur Berufs- und Handelsschule. Ihre erste Stelle als Lehrerin war Jahre später in Friesheim. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sie mit ihrer Schwestern Emilie an die Westschule nach Euskirchen und blieben dort bis zur ihrer Pensionierung 1966.


